Aktuelles


Planung einer Bergwerksmine

Walzinc Minenerschließung Bergwerk Hergenrath Hauset Kelmis Plombieres Lontzen Bihu
Beantragungsgebiet für Bergwerksminenerschließung

Im Bereich Plombières, Kelmis, Gemmenich, Raeren, Lontzen, Eupen, Aubel, Welkenraedt, Limbourg, Baelen und Hombourg sind Probebohrungen für eine Gründung einer Bergwerksmine zum Abbau von Zink, Blei, Schwermetallen, Seltenen Erden und Edelmetallen auf einer Fläche von 146 Km² geplant.

 

Die Wallonische Region, vertreten durch den Umweltminister Carlo di Antonio, ist aktuell dabei ein Bergwerksgesetz in Form eines Dekrets beim Wallonischen Parlament in Namur zu erarbeiten. Dies soll die Erlaubnis (Konzession) für den Beginn des Bergbaus in der benannten Region ermöglichen.

 

Das Dekret soll im März 2019 rechtskräftig werden.

 

Weitere Infos unter Projekte laufende Projekte.



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Veröffentlichung für Verstädterung im Völkersberg

Unternehmer Kessels-Schweitzer und Steffens stellen Pläne für Parzellierung in Hergenrath vor

26. November 2018


Quelle: Veröffentlichungsbekanntmachung der Gemeinde Kelmis / la Calamine vom 26.11.2018

Die Unternehmer Kessels-Schweitzer und Steffens haben bei der Gemeinde Kelmis einen erneuten Antrag auf Verstädterung der ca. 2 ha großen Fläche im Völkersberg in Hergenrath, Belgien eingereicht. Der neue Verstädterungsplan weicht in einigen Punkten vom vorherigen abgelehnten Plan ab, in anderen Punkten bleibt er konstant.

 

Aus dem neuen Plan ist zu entnehmen, dass die Zufahrt zu der beantragten Siedlung nicht wie vorher geplant über das Waldgrundstück im Hammerbrückweg geführt werden soll, sondern durch Abriss eines Einfamilienhauses in der Bahnhofstraße 80 realisiert werden soll. Die Blockbebauung in der Mitte der Siedlung ist umgewandelt worden in zwei Reihen mit je fünf Einfamilienhäusern und einer Frontlänge von einmal ca. 47 m und einmal ca. 50 m.

 

 

Unverändert geblieben ist, dass die beantragte Bebauungsdichte im Trinkwasserschutzgebiet des Trinkwasserbrunnens "Im Putzenwinkel" von der gesetzlich zugelassenen deutlich nach oben hin abweicht. Gemäß dem Bauleitfaden "Bauen in Kelmis" liegt die ortsübliche Bebauungsdichte bei ca. fünf Wohneinheiten pro Hektar. Bei der geplanten Siedlung ist eine Bebauungsdichte von mindestens 18 Wohneinheiten pro Hektar beantragt worden unter der Zugrundelegung, dass nur eine Wohneinheit pro Parzelle errichtet würde. Dies entspricht etwa dem 3,5-fachen der gesetzlich zugelassenen Bebauungsdichte, da die umgebende Bebauungsdichte 5 Wohneinheiten pro Hektar ca. aufweist. In der Akte sind ausdrücklich auch Einliegerwohnungen benannt, so dass die Zahl deutlich höher werden kann. Die Wallonie empfiehlt für Bebauungen im ländlichen Gebiet eine Bebauungsdichte von 10 Wohneinheiten pro Hektar. Es ist jedoch bei den großen Bauzonen pro Parzelle davon auszugehen, dass wesentlich mehr Wohneinheiten je Parzellen entstehen würden.

Download für Petitionen gegen den Verstädterungsantrag im Völkersberg

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Widerspruchsformular gegen den Verstädterungsantrag im Völkersberg 11.2018
Hier wird ein kompaktes Widerspruchsformular als Download angeboten um eine Petition gegen dieses Vorhaben abgeben zu können.
Widerspruch Völkersberg-kurz- 2018-12-08
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Widerspruchsformular mit tiefer gehender Argumentation gegen das Verstädterungsvorhaben im Völkersberg in 11.2018
Es wird hier ein Widerspruchsformular zum Download angeboten, welche auch Rechtsgrundlagen mit benennt und ausführlicher formuliert ist.
Widerspruch Völkersberg-lang- 2018-12-08
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Widerspruchsformular im Word-Format
Diese Datei kann heruntergeladen werden um einen individuell gestalteten Widerspruch selber zusammenzustellen.
Widerspruch Völkersberg-lang- 2018-12-08
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"Wildwest" in Hergenrath

Rodung des vorhandenen Biotops von geschützten Tieren

12. Mai 2018

Am Vormittag von Samstag, den 12. Mai 2018 erschienen im Völkersberg in Hergenrath vier Personen, wovon zwei mit Kettensägen ausgestattet waren. Zwei dieser Personen sind Eigentümer der zur Verstädterung beantragten Flächen im Völkersberg.

 

Kurz nach ihren Eintreffen fingen diese an die dort vorhandene Brache, welche ein Biotop für vom Aussterben bedrohten Tiere ist niederzusägen.  Diese zerstörte Fläche wurde in einer Studie im März 2018 durch die Université catholique de Louvain (UCL), 1348 Louvain-la-Neuve, Belgien als Lebensraum für europäisch geschützte Tiere bestätigt. 

 

Mitglieder der BiHU VoG wurden umgehend informiert und eilten zum Ort. Die Polizei wurde gerufen und sprach mit den Schädigern. Diese unterbrachen Ihre Tätigkeit und sind weggefahren. Nach kurzer Zeit kamen vier Personen zurück und setzten ihr zerstörerisches Werk in kürzester Zeit durch. Es wurden ca. 90% des Lebensraumes zerstört.

 

Es ist unfassbar, dass diese skrupellose Tat zur Zeit der Aufzucht der Jungtiere erfolgte und somit die nächste Generation geschädigt wurde und ein wesentlicher Teil der geschützten Population wahrscheinlich ausgerottet wurde. 

 

 

 

Das Foto auf der linken Seite wurde in 2016 durch die Umweltorganisation NABU, Aachen erstellt. 

 

Es zeigt das Biotop in einem hervorragenden Zustand, welcher eine idealen Lebensraum für die auf europäischer Ebenen geschützten Tiere bietet.

 

 

 

 

 

 

Die vier unteren Bilder sind nach der Zerstörung vom 12. Mai 2018 am 14. Mai 2018 aufgenommen worden und zeigen das zerstörte Biotop.   


Versuch der Zerstörung eines Biotops

24. März 2018

Am frühen Morgen um 8:15  Uhr am Samstag, den 24. März 2018  wurde durch zwei Mitarbeiter der Firma KS Bau PGmbH, Kelmis versucht im beantragten Verstädterungsgebiet im Völkersberg in Hergenrath ein nachgewiesener Lebensraum von Haselmäusen und benachbarten Erimiten mit Kettensägen zu zerstören, um dem Wunsch einer Genehmigung für eine Verstädterung im Völkersberg näher zu kommen.

 

Lesen mehr unter Wildwest in Hergenrath


Öffentliches Untersuchungsverfahren zum Raumentwicklungsschema der Wallonie

Das Raumentwicklungsschema hat das Ziel, eine nachhaltige, humane und attraktive Entwicklung des Gebiets zu gewährleisten und dabei die regionale Dynamik und Besonderheiten sowie den sozialen Zusammenhalts zu berücksichtigen. Das Raumentwicklungsschema (REP) ist das Rechtsinstrument, mit dem die regionalen Behörden die Strategie festlegen können, die sie anwenden wollen, um das Projekt, das sie in der Region vorschlagen, konkret umzusetzen. Dies muss sich durch Ziele, Umsetzungsprinzipien und eine räumliche Struktur ausdrücken.

 

Das hier vorliegende Raumentwicklungsschema nimmt unmittelbar auf unser laufendes Projekt des Bergbauvorhabens der Firma WalZinc S.p.r.l., B-Wavre Einfluss, da dort wesentliche Rahmenbedingungen für dieses Grossvorhaben geschaffen werden.


Danke!

Wir freuen uns über den großen Zuspruch, den wir von der Bevölkerung in unserer schönen Region erhalten!

Das bekräftigt uns, uns weiterhin einzumischen, zur Wehr zu setzen und unsere Mitmenschen weiterhin über die Umweltvergehen in unserer Heimat auf dem Laufenden zu halten.

 

Weiter so!

Ihr BiHU Team

 



Übersicht über die laufenden Projekte