Parzellierungsvorhaben Völkersberg

Letzter Stand

Wildwest in Hergenrath am 24.03.2018

Früh am Samstag, den 24. März 2018, fuhr ein Transporter mit zwei Personen im Hammerbrückweg in Hergenrath vor. Auf dem Transporter war das Logo der Firma KS Bau PGmbH, Kelmis unübersehbar zu sehen. Die zwei Personen, die ausstiegen, waren mit Kettensägen ausgestattet und verschwanden schnell im benachbarten Eichenwald, um im Bereich der mehrere hundert Jahre alten Eiche im Völkersberg ihr Werk zu beginnen. Sie hatten nach eigenen Angaben den Auftrag, das Brachgebiet von der großen alten Eiche bis zum Wiesenweg in der Nähe des alten Steinbruchs freizuschneiden.

 

Auf dieser Fläche hatte vor Kurzem die Universität Leuven Haselmäuse und benachbarte Eremiten bestätigt, welche sehr selten sind und unter Schutz der Europäischen Union stehen. Diese stehen dem Vorhaben der Firma Kessels und Schweitzer, KS Bau PGmbH, Kelmis im Weg. Sie hatten bei der Gemeinde Kelmis beantragt auf der Fläche im Völkersberg 25 Wohnhäuser und 2 große Appartementblöcke zu errichten. Dagegen hatte es nachhaltigen und heftigen Widerstand von der Bevölkerung gegeben, wie weiter unten beschrieben ist. 

 

Schnell wurde die Nachbarschaft durch das heulende Geräusch der zwei Kettensägen wach. Man alarmierte sich binnen Minuten gegenseitig und versuchte die Zerstörung unserer Natur zu stoppen. Die zwei Arbeiter stellten sich als Mitarbeiter der Firma KS Bau PGmbH heraus und sie berichteten über ihren Auftrag. Nach dem ihnen erläutert wurde, dass hier Schützenswertes vorhanden ist, unterbrachen sie ihre Arbeit und informierten ihren Chef Herrn Pascal Kessels. Ein Nachbar informierte die Polizei und zusammen mit der Nachbarschaft, Vertretern der Grundstückseigentümer und einem der Chefs von KS Bau PGmbH, sowie der Polizei wurde die Sache im Hammerbrückweg erörtert. Dem Vertreter von KS Bau PGmbH und einem Vertreter der Eigentümer war es offenkundig egal, dass dort nachhaltiger Schaden für die Natur entstanden wäre.

 

Dankenswerterweise vermittelte die Polizei zwischen den aufgebrachten Nachbarn und dem Unternehmer und es konnte eine Einigung dahingehend getroffen werden, dass die Arbeiten nicht am Samstag fortgesetzt wurden.

 

Die Sache wurde durch ein Mitglied der BiHU VoG zur Anzeige gebracht, um die Rechtmäßigkeit der Handlung überprüfen zu lassen. Die Nachbarn haben sich untereinander abgestimmt, um auf Dauer vor solchen Wildwest-Methoden im Völkersberg in Hergenrath auf der Hut  zu sein.

 

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Sinngemäße Auszugswiedergabe der polizeilichen Anzeige wegen Habitatsverletzung im Völkersberg, Hergenrath, Belgien vom 26.03.2018
Extrakt Anzeige Haselmaus-2018-03-26.pdf
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Große Unterstützung der Bevölkerung gegen die beantragte Verstädterung im Völkersberg

 

                                                                                                              

Am Montag, den 19. März 2018 endete das Öffentliche Untersuchungsverfahren für den Verstädterungsantrag im Völkersberg in Hergenrath. Es ist der vierte Versuch den Völkersberg in Hergenrath zu bebauen. Die Beteiligung der Bevölkerung war größer denn je. Es wurden 556 schriftliche Petitionen bei der BiHU VoG abgegeben, welche bei der Gemeinde Kelmis fristgerecht eingereicht wurden, sowie 560 Online-Petitionen, welche sich gegen dieses Vorhaben ausgesprochen haben, die direkt an die Gemeinde Kelmis gerichtet worden sind.

 

Wir danken der Bevölkerung außerordentlich für die so große Unterstützung!

 

Laut Auskunft der Amtsleiterin des Bauamtes Kelmis, Frau Nicole Thomson, gegenüber Herrn Leo Meyers der BiHU VoG, ist mit einer Entscheidung über die Genehmigung oder Ablehnung des Antrages nach dem 27. April 2018 zu rechnen. Die Akte, sowie die eingereichten Petitionen können nach Anmeldung bei Herrn Falkenberg vom Bauamt Kelmis, auch in der Zwischenzeit eingesehen werden.

 

Wir hoffen, dass der Wunsch der Bevölkerung berücksichtigt wird und dem Antrag auf Verstädterung im Völkersberg in Hergenrath nicht stattgegeben wird.


Hier steht das zentrale Widerspruchsschreiben der BiHU VoG als Download zur Verfügung um sich einen Überblick zu verschaffen, welche Argumente gegen diesen Verstädterungsantrag vorgetragen wurden.

 

Viele dieser Argumente können auch in anderen Projekten Anwendung finden. Nutzen Sie den Pool an Argumenten um sich gegen Projekte in Ihrer Nähe zu wehren.


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Widerspruch gegen den Verstädterungsantrag im Völkersberg
Hier ist der Zentralwiderspruch aller durch die BiHU VoG vorgetragenen Argumente die bei der Gemeinde eingereicht wurde.
Zentralwiderspruch Völkersberg_2018-03-1
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Übersicht über das beantragte Vorhaben

Dies ist der Plan der Verstädterungsantrages aus dem Jahr 2016, welcher wegen geplanter Überbebauung durch die Bevölkerung abgelehnt wurde.

 

 

 

 

 

 

Dies ist der Plan des Verstädterungsantrages aus dem Jahr 2018, welcher sich nur unwesentlich geändert hat und nach nachhaltiger von der Bevölkerung abgelehnt wurde.


Antrag zur Verstädterung im Völkersberg in Hergenrath wurde am Dienstag, den

06. Februar 2018 öffentlich auf den Weg gebracht und endete am Montag, den 19. März 2018 

BiHU, Überbebauung Hergenrath, Belgien, Staatsratsurteil, Schutzzone, Natura 2000, Trinkwasserschutzzone, HEG, Gebrüder Steffens, Hergenrather Eigenbau
Öffentliche Bekanntmachung für den Antrag auf Verstädterung im Völkersberg in Hergenrath

 

 

Hier sind die relevanten Rechtsgrundlagen, gegen welche der Antragsteller des Verstädterungsantrages im Völkersberg verstoßen hat:

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Leitfaden Bauen in Kelmis
Dies ist ein lokales Baurecht, welches sich auf die Gemeinde Kelmis beschränkt
Leitfaden Bauen in Kelmis.pdf
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Entscheid des Staatsrats in Verwaltungsangelegenheiten in Sachen Grünthal Hergenrath
Hier ist der Entscheid im Eilverfahren des Staatsrats in Sachen Bebauungsvorhaben der Firma Hergenrather Eigenbau Gebrüder Steffens GmbH der am 23. Januar 2018 verkündet wurde.
ENTSCHEID STAATSRAT EILVERFAHREN_0145769
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Studie der Universität Lüttich zum Kommunlaen Naturentwicklungsplan KNEP
Bei dieser Studie wurde unter anderem durch die Universität Lüttich untersucht welche schützenswerten Bereiche in der Gemeinde Kelmis und Hergenrath vorhanden sind und welches Potential an Flächen existiert.
Universität Lüttich Präsentation DE.pdf
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Gutachten der Université catholique de Louvain (UCL) Original
Das Gutachten der Université catholique de Louvain zur potentiellen Schädigung des angrenzenden Natura 2000 Gebiets neben dem beantragten Verstädterungsgebiet im Völkersberg
Gutachten Uni Leuven_13.03.2018_Fr.pdf
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Gutachten der Université catholique de Louvain (UCL) Deutsche Übersetzung
Die deutsche Übersetzung des Gutachtens der Université catholique de Louvain zur potentiellen Schädigung des angrenzenden Natura 2000 Gebiets neben dem beantragten Verstädterungsgebiet im Völkersberg
UCL Bericht Deutsche Übersetzung_2018-03
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Wir haben die Akte bei der Gemeinde einsehen und vollständig digitalisieren können:

 

Folgende Eckdaten sind jedoch nach unserer Auffassung bisher ersichtlich:

 

1. Die Zufahrt für die Errichtung der Infrastruktur, sprich Strassen, Gehwege, Kanalisation etc. soll über den Völkersberg und den Hammerbrückweg erfolgen.

 

2. Auf einer Fläche von fast 2 ha (20.000 m²) ist beantragt worden 47 Wohneinheiten zu errichten. Das gliedert sich in 25 Einfamilienhäuser, 18 Appartementwohnungen und 4 Einliegerwohnungen auf. Dies ist eine Bebauungsdichte von 23,5 Wohneinheiten pro Hektar. Zur Information, die existierende Bebauungsdichte in der Umgebung des Völkersberg liegt unter 5 Wohneinheiten pro Hektar.

 

3. Der Völkersberg liegt laut dem gültigen Sektorenplan in einem Gebiet mit ländlichem Charakter. Weiterhin befindet sich der Völkersberg außerhalb des Ortszentrums am unmittelbaren Rand des Dorfes. Für solche Gebiete ist in dem „Schéma de Développement de l'Espace Régional“ (SDER)  empfohlen, eine Bebauungsdichte von 10 Wohneinheiten pro Hektar nicht zu überschreiten.

 

4. Der Völkersberg liegt in einer Schutzzone für unser Trinkwasser. Es handelt sich um die Trinkwasserschutzzone II für den Trinkwasserbrunnen im Putzenwinkel in der Asteneter Strasse in Hergenrath. 

 

Im Leitfaden "Bauen in Kelmis" wirdim Rahmen des lokales Baurechts festgelegt, dass eine Erhöhung der Baudichte in Relation zur Umgebungsbebauung in Schutzgebieten untersagt ist.  Im vorliegenden Antrag ist eine Erhöhung der Baudichte um mehr als das fünffache der Bestandsbebauung beantragt worden. Dies stellt aus unsere Sicht eine Verstoß gegen das bestehende lokale Baurecht dar. 

 

5.  Der Völkersberg grenzt südlich unmittelbar an das europäische Natura 2000 Schutzgebiet "Vallée de la Gueule en aval de Kelmis"  (BE33007) an. Dieses Gebiet zeichnet sich durch ornithologische, aquatische und botanische Schutzkriterien aus.

 

Die existierenden Wiesenflächen, welche für die Bebauung angedacht sind, stellen den Nahrungs- und Lebensraum für viele geschützte Tierarten dar, welche im benachbarten Natura 2000 Gebiet dem ehemaligen Steinbruch von Hergenrath beheimatet sind. Hier sind exemplarisch nur folgende gesetzlich geschützte Tierarten benannt: Uhu, Rotmilan, Falken, Fledermäuse, Haselmaus, verschiedene Repitilienarten u.v.m.. Durch den geplanten Wegfall dieser Flächen durch Bebauung sind die Lebensräume, sprich Habitate, dieser und weitere Arten, dauerhaft geschädigt und der Bestand dieser Tierarten an diesem Standort nachhaltig bedroht. Diese Schädigung ist ein Verstoß gegen geltendes europäisches Recht in Form der Flora Fauna und Habitatrichtlinie (92/42/EWG vom 21. Mai 1992) sowie der europäischen Vogelschutzrichtlinie (2009/147/EWG vom 30. November 2009). Beide Richtlinien wurden in nationales belgisches Recht umgesetzt.

 

6. Die Zufahrt zu dem angedachten Verstädterungsgebiet soll durch die teilweise Abholzung eines über hundert Jahre alten Eichenwaldes erfolgen, der sich im Hammerbrückweg befindet. Nicht nur dass mehrere große alte Eichen beseitigt werden sollen, sondern auch die verbleibenden Eichen sollen nachhaltig geschädigt werden, dadurch dass eine Zufahrtsstraße durch und über ihr Wurzelwerk geführt werden könnte, wodurch diese langsam absterben würden und nicht nur die Bäume geschädigt werden, sondern auch die Passanten auf dem darunter geplanten Gehweg, welche durch die herabfallenden Äste verletzt werden könnten. 

 

6. Die in der Mitte des Plans ersichtliche Blockbebauung, stellt keinen Gebäudetyp dar, welcher einen ländlichen Charakter aufweist. Dies ist für ein ländliches Gebiet überproportional und zerstört ebenfalls das Landschaftsbild. Das Erbauen von zwei ca. zehn Meter hohen Gebäuden in direkter Nähe zu Einfamilienhäusern beeinträchtigt deren Lebensqualität, vor allem hinsichtlich des Lichtes und der Sonne, sowie der Privatsphäre. Auch das Landschaftsbild und der ländliche Charakter des Völkersbergs  kommen abhanden, was die Lebensqualität aller Bewohner nachteilig beeinflusst.

 

Dies sind nur einige Argumente welche verdeutlichen sollen, dass der hier gestellte Verstädterungsantrag keine Bebauung  eines Wohngebietes für ein Gebiet mit ländlichem Charakter darstellt. Noch weniger entspricht diese Bebauungsdichte der Dichte für eine ausgewiesene Schutzzone und besitzt somit unserer Auffassung nach, nicht die Grundlage für eine Genehmigungsfähigkeit. Der Staatsrat hat in dem anhängigen Verfahren im Grünthal in Hergenrath in der aktuellen Entscheidung vom 23. Januar 2018 (240.516) eine gleiche Auffassung vertreten.

 

In der Großgemeinde Kelmis besteht offensichtlich auch kein Bedarf zur Schaffung von derartig siedlungsartigem Wohnraum, ansonsten hätte die Gemeindeverwaltung Kelmis nicht im Jahr 2017 eine Leerstandssteuer auf leerstehenden Wohnraum erhoben, wie im Grenzecho in dem Artikel "Kampf dem Kelmiser Leerstand" am 04. Februar 2017 publiziert wurde.

 


Bevölkerungspetitionen gegen den Verstädterungsantrag im Völkersberg


Hier die Petitionsvorschläge die gegen den Verstädterungsantrag verwendet wurden.

Wenn Sie selber von einer größeren Bebauung bedroht sind oder ökologische Flächen geschädigt werden sollen, so finden Sie hier eine gute Grundlage an Petitionsvorschlägen, welche bei der Bevölkerung verteilt werden können um eine Bürgerbeteiligung zu schaffen.

 

Gehen Sie von Haus zu Haus und sprechen mit den Bürgern und erläutern Sie Ihr Anliegen. In der Regel können Sie die unterzeichneten Petitionen direkt erhalten.

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Widerspruchsformular im PDF Format
Ein Widerspruchsformular im PDF Format gegen den Verstädterungsantrag im Völkersberg mit Schwerpunkt auf die Auswirkungen in der Natur in Hergenrath
Widerspruch Völkersberg -Natur- 2018-02-
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Widerspruchsformular im Word Format
Ein Widerspruchsformular, dass Sie gerne selber anpassen können gegen den Verstädterungsantrag im Völkersberg, Hergenrath
Widerspruch Völkersberg - 1S - 2018-02-1
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Widerspruchsformular mit Schwerpunkt Immobilienwertminderung
Ein Vorschlag für eine Widerspruchsformular mit dem Aspekt der negativen Auswirkungen auf die Immobilienwerte auf Grund der geplanten Verstädterung im Völkersberg.
Widerspruch Völkersberg - Immobilien - 2
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Widerspruchsformular mit landwirtschaftlichem Schwerpunkt
Dieses Widerspruchsformular legt den Schwerpunkt auf die Auswirkungen der Landwirtschaft
Widerspruch Völkersberg - Landwirtschaft
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Chronologie im Verstädterungsprojekt Völkersberg, Hergenrath

Hier die Chronik des Parzellierungsvorhabens im Völkersberg, Hergenrath, Belgien mit vielen wertvollen Hintergrundinformationen:

 

 

Parzellierung Völkersberg Hergenrath Steffens KS Bau BiHU
Wiese auf dem Völkersberg, Hergenrath
Völkersberg Parzellierung Steffens KS Bau BiHU
Wiese auf dem Völkersberg, Hergenrath
Steinbruch Hergenrath BiHU Natura-2000-Gebiet
Ehemaliger Steinbruch Hergenrath

Die Firmen Hergenrather Eigenbau GmbH, Herr Gerd und Daniel Steffens, sowie die Firma KS Bau PGmbH, Kessels-Schweitzer Bau PGmbH, Kelmis, beabsichtigen, dort ein gemeinsames Projekt mit mehr als 30 Häusern zu errichten. Das Projekt soll mehr als 50 Wohnungen auf nur 25.000 m² umfassen.

Die beiden früheren Konkurrenten Hergenrather Eigenbau GmbH, Herr Gerd und Daniel Steffens, sowie die Firma KS Bau PGmbH, Kessels-Schweitzer Bau PGmbH haben hierzu ein gemeinsames Unternehmen gegründet.

 

Die Firma:

 K.H. Immo PGmbH

Rue Foulerie, 27

4850 Moresnet

 

In der Vergangenheit wurde schon mehrmals versucht, im Völkersberg in Hergenrath eine Parzellierung durchzuführen. Der erste Versuch fand im Jahr 2008 statt, damals sollten 28 Häuser und 32 Wohneinheiten errichtet werden.

An dieser Stelle war bis zum 03.01.2017 der aktuelle Parzellierungsplan für das Projekt Völkersberg veröffentlicht. Die Firma P.A. Immo PGmbH, B-4720 KELMIS, Klothstraße 42, hat durch Ihren Rechtsanwalt Denis Barth, Kelmis gefordert, diese Pläne nicht zu veröffentlichen. Diese Firma wird vertreten durch die Herrn Kessel und Schweitzer der Firma KS Bau PGmbH, Kelmis. Wir entschuldigen uns bei Ihnen, dass wir Sie nicht mehr informieren dürfen!

Es gab erhebliche Einwände seitens der Bevölkerung. Als Argumente wurden angeführt:

  1. Überbebauung
  2. Siedlungscharakter
  3. Wohnblöcke statt ortsüblicher Einfamilienhäuser
  4. Stellplatzmangel
  5. Planung der Zufahrt über den Völkersberg
  6. Überstrapazierung des Natura 2000 Gebiets

Insgesamt wurden mit Unterstützung von Mitgliedern der BiHU mehr als 350 Widersprüche von der Bevölkerung gegen dieses Vorhaben bei der Gemeindeverwaltung in Kelmis eingereicht, und das Bauvorhaben wurde nicht genehmigt.

 

Der zweite Versuch der Parzellierung im Völkersberg wurde durch die Firma P.A. Immo PGmbH im Sommer 2013 mit einem ähnlichen Parzellierungsvorhaben unternommen.

An dieser Stelle war bis zum 03.01.2017 der Parzellierungsplan aus dem Jahr 2013 für das Projekt Völkersberg veröffentlicht. Die Firma P.A. Immo PGmbH, B-4720 KELMIS, Klothstraße 42, hat durch Ihren Rechtsanwalt Denis Barth, Kelmis gefordert, diese Pläne nicht zu veröffentlichen. Diese Firma wird vertreten durch die Herrn Kessel und Schweitzer der Firma KS Bau PGmbH, Kelmis. Wir entschuldigen uns bei Ihnen, dass wir Sie nicht mehr informieren dürfen!

Dieser Parzellierungsversuch stieß auf ebenso heftige Widerstände in der Bevölkerung. Es wurden wieder mehr als 370 Widersprüche in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der BiHU eingereicht. Die Gemeinde Kelmis unter der Leitung von Herrn Bürgermeister Mathieu Grosch hat auch dieses Vorhaben abgewiesen.

 

Der dritte Versuch zur Parzellierung des Völkersbergs wurde durch die Firma KS Bau, Kelmis im Jahr 2015 unternommen. Das Projekt wurde in einer Bürgeranhörung im Bürgersaal an der Kirche in Hergenrath unter der Leitung des Allgemeinmediziners und zuständigen Bauschöffen der Gemeinde Kelmis, Herrn Erik Janssen, geleitet. Er teilte am Beginn der Versammlung mit, dass das Projekt durch den Projektautor vorgestellt würde und keine Fragen oder Diskussionen erwünscht seien. Die anwesende Bevölkerung ließ sich hiervon nicht abhalten, ihren geballten Unmut über das vorgestellte Projekt zum Ausdruck zu bringen.

 

Es wurde ein Plan mit 33 geplanten Gebäuden und 55 Wohneinheiten vorgestellt.

An dieser Stelle war bis zum 03.01.2017 der Parzellierungsplan aus dem Jahr 2016 für das Projekt Völkersberg veröffentlicht. Die Firma P.A. Immo PGmbH, B-4720 KELMIS, Klothstraße 42, hat durch Ihren Rechtsanwalt Denis Barth, Kelmis gefordert, diese Pläne nicht zu veröffentlichen. Diese Firma wird vertreten durch die Herrn Kessel und Schweitzer der Firma KS Bau PGmbH, Kelmis. Wir entschuldigen uns bei Ihnen, dass wir Sie nicht mehr informieren dürfen!

Die anwesende Bevölkerung und Mitglieder der BiHU waren fassungslos darüber, dass die zurückliegenden, wesentlich kleineren Parzellierungsvorhaben unter Bürgermeister Mathieu Grosch wegen Überbebauung abgewiesen wurden, jetzt aber ein Plan unter der Leitung des Bürgermeisters Louis Goebbels, vertreten durch den Allgemeinmediziner und Bauschöffen, Herrn Eric Janssen vorgestellt wurde, der deutlich größer ist.

 

Wegen Problematiken mit der Abwasserorganisation wurde das Vorhaben bisher nicht durch den Bauträger eingereicht.

 

Die durch die Bürger vorgebrachten Argumente waren folgende:

 

  1. Auflösung des dörflichen Charakters

 

Durch die angedachte Bebauungsdichte wird die Bebauungsdichte zum Dorfrand dichter als im Dorfkern, was einem organischen Wachsen zum Rand des Dorfes widerspricht.

 

  1. Bebauungsdichte

 

Durch eine Flächenversiegelungsdichte von mehr als 40% wird die Lebensqualität der zukünftigen Bewohner eingeschränkt, und es bleiben nicht mehr genug Grünflächen erhalten.

 

  1. Vereinheitlichung der Bebauung

 Es ist überwiegend eine Einheitsbebauung von ca. 300 m² pro Los angedacht. Die umliegende bestehende Bebauung hat eine Parzellengröße von durchschnittlich 600 m² und besteht aus vielen architektonisch individuell gestalteten Einfamilienhäusern.

 

  1. Zufahrtsproblematik

 

Die Parzellierer, Gerd Steffens, Herr Kessels und Herr Schweitzer beabsichtigen die Zufahrt über den Hammerbrückweg zu realisieren, indem sie ein Stück eines mehr als 100 Jahre alten Eichenwalds fällen lassen wollen, um dort eine Straße zu bauen. Die verbleibenden angrenzenden Bäume sind durch notarielle Urkunde gegen Wurzelbeschädigung geschützt. Durch diesen Schutz ist die Befahrung der geplanten Zufahrt mit schweren Baufahrzeugen nicht möglich.

 

5. Schützenswerter Baum

 

Im angedachten Parzellierungsgebiet steht eine registrierte schützenswerte Stieleiche, die einen Stammumfang von mehr als 3,70 m (!) in 1m Höhe hat. Im Frühjahr 2016 wurde in der öffentlichen Versammlung der Gemeinde Kelmis im Kulturzentrum Hergenrath durch die Gemeinde eingeladen, um der Bevölkerung das Vorprojekt "Parzellierung Völkersberg" der Firma KS Bau, Kelmis vorzustellen. In dieser Versammlung wurde der obige Plan allgemein an die Bevölkerung verteilt. in diesem vorgestellten Plan zur Parzellierung im Völkersberg war die Bebauung bis auf ein paar Meter an diesen Baum vorgesehen, obwohl ein Schutzbereich mit einem Radius von mindestens 21 m um diese Eiche bestehen sollte.

 

Dieser damals vorgestellte Parzellierungsplan wurde in dieser Form nicht zur Genehmigung bei der Gemeinde Kelmis beantragt.

 

Durch Anwohner wurden leider im Sommer 2016 acht leere Unkrautex-Flaschen im direkten Umfeld der Bäume im vorgesehenen Parzellierungsbereich gefunden. Sie können sich über dieses Produkt auf der folgenden Webseite informieren: http://www.bayergarden.be/Products/t/Total-Net-Spray%20blauw%205l?sc_lang=fr-FR .

 

Auf der Webseite der Firma Bayer ist die größere Verpackungseinheit abgebildet. Die gefundenen Flaschen hatten jeweils 1l Volumen.

Für eine benachbarte Eiche neben dem Haus Hammerbrückweg 6, Hergenrath wurde ein Antrag auf Unterschutzstellung bei der Forstdirektion Malmedy gestellt.


6. Naturschutz

  

Das geplante Parzellierungsgebiet ist eingebettet in zwei besondere Naturbereiche. Zum einen grenzt das Gebiet entlang des Wiesenwegs zwischen dem Hammerbrückweg und dem Völkersberg direkt an ein Europäisches Natura-2000 Gebiet, den ehemaligen Steinbruch Hergenrath. Entlang des Hammerbrückwegs grenzt das Gebiet an einen großen alten Eichenwald.

Völkersberg Parzellierung Steffens BiHU Hergenrath
Luftbild des Völkersbergs und dem See im ehemaligen Steinbruch
Natura-2000 Hergenrath Völkersberg BiHU Parzellierung Steffens
Natura-2000-Gebiet angrenzend an Völkersberg

Natura 2000- Gebiet

In diesen zwei Gebieten leben nachweislich mehrere Tiere, die auf der Liste für schützenswerten Arten aufgeführt sind:

  

1.                  Haselmaus

 

Die Haselmaus ist ein kleines nachtaktives Tier, dass knapp 15 cm groß ist. Es gibt eine kleine Population im Bereich des Völkersberg. Die nächste Population ist erst in Plombier nachgewiesen. Sie ist im EU-Artenschutzabkommen als besonders schutzwürdig aufgeführt.

Das Besondere an der Haselmaus ist, dass sie sich überwiegend von Haselnüssen, Knospen und Weißdornbeeren ernährt, welche bei uns gehäuft vorkommen.

 

Durch die geplante Zufahrt durch den alten Eichenwald im Hammerbrückweg, sowie die angedachte Parzellierung wird der Lebensraum dieses putzigen seltenen Tieres nachhaltig geschädigt. Dies wurde auch durch Untersuchungen im Auftrag von Mitgliedern der BiHU durch den NABU (Naturschutzbund Deutschland) nachgewiesen und bestätigt.

 

2.                  Fledermäuse

 

In den alten Eichen und den Steilwänden des ehemaligen Steinbruchs lebt eine Vielzahl von Fledermäusen.

neudorff.de
neudorff.de

Im Auftrag von Mitgliedern der BiHU erfasste der NABU die Population der im Parzellierungsgebiet lebenden Fledermäuse. Es wurde festgestellt, dass im Bereich des alten Eichenwalds eine besondere Häufung dieser schützenswerten seltenen Tiere lebt.

 

Durch die geplante Zufahrt und die Abholzung der alten Eichen wird der Lebensraum dieser Tiere nachhaltig geschädigt. Durch die Aufstellung von Dutzenden von Straßenlaternen entsteht eine so genannte „Lichtverschmutzung“, wodurch die Tiere in ihrer Orientierung und Nahrungsaufnahme nachhaltig gestört werden.

 

Eine Zufahrt zu dem geplanten Parzellierungsgebiet durch den Eichenwald im Hammerbrückweg ist undenkbar, so dass nur eine geeignete Zufahrt über den Völkersberg möglich wäre.

 

3.                  Uhus

 

Die Anwohner im Bereich vom Völkersberg und des Hammerbrückwegs, sowie der Bahnhofstraße in Hergenrath werden es wahrscheinlich aus eigener Erfahrung wissen, wie nachts die Uhus rufen.

Das Gewölle der Tiere finden Spaziergänger auch öfter im Völkersberg, wodurch schön zu sehen ist, dass sich diese großen Eulen von Mäusen und anderen Kleinnagern im Bereich Völkersberg ernähren.

Ein Opfer durch bestehende Bebauung im Völkersberg hat es leider letztes Jahr schon gegeben. Von den Nachkommen der Brut in 2015 ist ein fast erwachsenes Jungtier gegen eine Terrassentür geflogen als es einen Jungigel im Schnabel hatte. Der Uhu mit Igel wurde von einem Mitglied der BiHU an die Forstverwaltung übergeben und ist jetzt als Anschauungsobjekt beim belgischen Vogelschutzbund Aves Ostkantone VoG in Bütgenbach zu sehen.

Durch die geplante Abholzung der alten Eichen und die Bebauung der Wiesenflächen werden die Nahrungsräume dieser seltenen Vögel stark eingeschränkt, ohne dass Ausgleichsmaßnahmen möglich wären.

dpa im Generalanzeiger Bonn
dpa im Generalanzeiger Bonn
www.schneckenhaus-gv.de
www.schneckenhaus-gv.de

4.                  Turmfalke

 

 In den Steilwänden des ehemaligen Steinbruchs in Hergenrath nisten regelmäßig Turmfalken.

www.wikipedia.de
www.wikipedia.de

Ebenso wie die Uhus ernähren sich die Turmfalken von Mäusen und anderen Kleinnagern. Wer den Wiesenweg zwischen dem Völkersberg und dem Hammerbrückweg geht oder auf der Wiese mit seinem Hund spazieren ist, wird bestimmt schon oft in die Erdlöcher dieser Nager getreten sein. Wenn dieser Raum durch die Bebauung wegfällt, ist die Nahrungsgrundlage für dieses Tier ebenso gefährdet, und wir werden ihn in Zukunft leider nur noch selten sehen können.

 

5.                  Rotmilan

 

Der Rotmilan zählt zu den sehr seltenen Vogelarten die bei uns glücklicherweise heimisch sind.

 

Es sind in Belgien nur 150 brütende Paare als Bestand gezählt worden.

 

Diesen Vogel sehen die Spaziergänger mit seinen markanten Schwanzfedern regelmäßig bei gutem Wetter am Himmel kreisen. Dieser Vogel lebt auch von den Kleinnagern die im Völkersberg leben. Dies würde durch die Parzellierung wesentlich verschlechtert und somit könnten wir diesen schönen Vogel nur noch sehr selten bei uns beobachten.

www.aves-ostkantone.be
www.aves-ostkantone.be

Es ist zu befürchten, dass alle diese Argumente durch die Parzellierungsunternehmen Hergenrather Eigenbau GmbH, Herr Gerd Steffens und Daniel Steffens, sowie die Firma KS Bau PGmbH, Kessels-Schweitzer Bau PGmbH mit Ihrem gemeinsamen neuen Unternehmen:

  

K.H. Immo PGmbH

Rue Foulerie, 27

4850 Morsnet

  

ignoriert werden und versucht wird, das Maximum an Bebauung durchzusetzen, trotz der Sondersituation an schutzbedürftiger Natur im Bereich des Völkersberg in Hergenrath.

 

Es ist wichtig dass diese hier beschriebenen Gefahren für unsere heimischen Tiere ernst genommen werden und in einer ordentlichen und unabhängigen Umweltverträglichkeitsstudie untersucht werden, und die Ergebnisse in die Überprüfung des Antrags auf Parzellierung einfließen und angemessen gewürdigt werden.


17. Dezember 2016

Die Gemeinde Kelmis hat an fünf Stellen um den Völkersberg öffentliche Bekanntmachungen (gelbe Schilder) aufgestellt, um anzukündigen, dass im Hammerbrückweg eine Parzellierung entstehen soll, die aus 30 Häusern (teils Doppelhäuser mit Einliegerwohnungen) und 5 großen Appartement-Wohnblocks bestehen soll. Es werden um die 200 neue Bewohner dort erwartet.

Die Zufahrtsstrasse dazu soll durch den alten Eichenwald im Hammerbrückweg führen. Dafür ist vorgesehen, einen Teil der mehr als 150 Jahre alten Eichen fällen zu lassen.

 

Es ist ein neuer Parzellierungsantrag der Firma P.A. Immo P.G.m.b.H, Klothstrasse 42, 4720 Kelmis gestellt worden. Dieses Unternehmen wird unter anderem vertreten durch die Inhaber der Firma KS Bau GmbH, Herr Pascal Kessels und Herr Angelo Schweitzer, Kelmis.

 

Es ist wichtig, bis zum 14.01.2016 so viele Widerspruchseingaben gegen die Parzellierung bei der Gemeidne Kelmis in der Kirchstrasse 31 einzureichen wie möglich. Weiter unten auf der Webseite ist hierzu ein Vorschlag.

An dieser Stelle war bis zum 03.01.2017 der aktuelle Parzellierungsplan für das Projekt Völkersberg veröffentlicht. Die Firma P.A. Immo PGmbH, B-4720 KELMIS, Klothstraße 42, hat durch Ihren Rechtsanwalt Denis Barth, Kelmis gefordert, diese Pläne nicht zu veröffentlichen. Diese Firma wird vertreten durch die Herrn Kessel und Schweitzer der Firma KS Bau PGmbH, Kelmis. Wir entschuldigen uns bei Ihnen, dass wir Sie nicht mehr informieren dürfen!

Dieser neue Parzellierungsantrag ist von der Firma P.A. Immo P.G.m.b.H, Klothstrasse 42, 4720 Kelmis gestellt worden. Dieses Unternehmen wird unter anderem vertreten durch die Inhaber der Firma KS Bau GmbH, Herr Pascal Kessels und Herr Angelo Schweitzer, Kelmis. Die Firma Hergenrather Eigenbau Gebrüder Steffens GmbH, sind durch Herrn Gerd Steffens und Herrn Daniel Steffens ebenso an diesem Projekt maßgebend beteiligt.



Die Gemeindeverwaltung hat die Akte jetzt zur Einsicht zur Verfügung gestellt.

 

Bis zum 14. Januar 2017 können Einsprüche bei der Gemeinde schriftlich eingereicht werden. Jeder sollte eine eigene Eingabe erstellen, da Sammeleingaben nur als eine Eingabe gezählt werden.

 

Hier ein Vorschlag für einen Widerspruch gegen die Parzellierung:

Download
Widerspruchsformular gegen die Parzellierung im Völkersberg
Hier ist ein Formular zum Download als PDF, welches Sie ausdrucken können und unbedingt vor dem 14.01.2017 bei der Gemeinde Kelmis, Kirchstrasse 31, La Calamine, am Besten gegen Eingangsbestätigung, abgegeben können.
Widerspruchsformular Völkersberg_L_2016-
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Wer möchte, kann gerne mit uns Kontakt aufnehmen, wir haben die vollständige Parzellierungsakte digital zur Verfügung. (Bitte Stick mitbringen)

Widerspruchsformular gegen die Parzellierung im Völkersberg



Hier unten ist noch eine 3D-Ansicht aufgeführt, die der Parzellierer selbst erstellt hat, um sich das Projekt besser vorstellen zu können.

Hierbei sind die möglichen Einliegerwohnungen als Garage dargestellt.

An dieser Stelle war bis zum 03.01.2017 die 3 D-Ansicht des aktuellen Parzellierungsplans für das Projekt Völkersberg veröffentlicht. Die Firma P.A. Immo PGmbH, B-4720 KELMIS, Klothstraße 42 hat durch Ihren Rechtsanwalt Denis Barth, Kelmis gefordert, diese Pläne nicht zu veröffentlichen. 


29. Dezember 2016

Am 29. Dezember 2016 haben wir einen öffentlichen Bürgerabend im Kulturzentrum in Hergenrath zum Thema "Verstädterungsantrag im Völkersberg" veranstaltet. Der Abend war mit über 80 Gästen sehr gut besucht.

 

Der Veranstaltungsabend wurde freundlicherweise durch den Rundfunk des BRF vorher angekündigt und konnte im Radio und auf der Webseite des BRF, Eupen nachgelesen, bzw. gehört werden. Das Radiointerview kann man hier lesen und hören.


12. Januar 2017

Alle 661 Widersprüche wurden eingereicht!

Wir haben die 661 Widersprüche mit Eingangsstempel am 12. Januar 2017 bei der Gemeindeverwaltung Kelmis in der Kirchstrasse 31 übergeben können. Der BRF, Abteilung Fernsehen, begleitete uns bei dieser Abgabe. Es war vorgesehen, die Übergabe der sehr sehr vielen Widersprüche im Gemeindehaus für die Öffentlichkeit zu filmen. Dies wurde jedoch durch den anwesenden Schöffen, Herrn Eric Janssen und den Bürgermeister Herrn Louis Goebbels mit dem Verweis auf das Hausrecht untersagt und mit rechtlichen Schritten gedroht, falls gegen diese Anweisung zuwider gehandelt würde. Auch das Angebot des BRF eine Gegendarstellung abzugeben wurde durch die Gemeindevertreter abgelehnt mit dem Hinweis, dass diese nach Sichtung der Unterlagen eine eigene Veranstaltung anberaumen würden.

 

Das Interview mit dem BRF wurde dann auf dem Verstädterungsgebiet im Völkersberg und im ehemaligen Steinbruch in Hergenrath im Natura 2000 - Gebiet fortgesetzt.

 

Sie können sich den Filmbericht vom 12. Januar 2017, der hier verlinkt ist. (-> zum Film des BRF) gerne anschauen.

 

Wir haben für unser Vorhaben den Naturschutzbund NABU mit der Erstellung eines Gutachtens für die ökologische Einordnung des Verstädterungsvorhabens beauftragt. Das Gutachten des NABU steht hier als Download zur Verfügung:

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NABU Gutachten zum Verstädterungsantrag im Völkersberg
Hier steht das Gutachten zum Download zur Verfügung, das freundlicherweise in unserem Auftag durch den Naturschutzbund NABU durch Frau Dr. Gudrun Maxam erstellt wurde.
Potentialabschätzung_Völkersberg_final_2
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Hier ist der Plan mit 30 Wohnhäusern und 5 Appartementblocks zu sehen, welcher bei der Gemeinde Kelmis von der Firma P.A. Immo PGmbH für den Verstädterungsantrag im Völkersberg eingereicht wurde. Die Bebauungsdichte ist dichter als bei den Sozialwohnungen in Kelmis.

An dieser Stelle war bis zum 03.01.2017 der aktuelle Parzellierungsplan für das Projekt Völkersberg veröffentlicht. Die Firma P.A. Immo PGmbH, B-4720 KELMIS, Klothstraße 42, hat durch Ihren Rechtsanwalt Denis Barth, Kelmis gefordert, diese Pläne nicht zu veröffentlichen. Diese Firma wird vertreten durch die Herrn Kessel und Schweitzer der Firma KS Bau PGmbH, Kelmis. Wir entschuldigen uns bei Ihnen, dass wir Sie nicht mehr informieren dürfen!


Wir haben schon im Vorfeld für unser Vorhaben die reputierte Rechtsanwaltskanzlei Matra, Matray & Hallet aus Lüttich mit der Wahrnehmung unserer Interessen beauftragt, ebenso den Naturschutzbund NABU mit der Erstellung eines Gutachtens für die ökologische Einordnung des Verstädterungsvorhabens. Die Stellungnahme der Anwaltskanzlei wurde zusammen mit dem Gutachten fristgerecht bei der Gemeinde Kelmis eingereicht.

 

Der Vogelschutzbund Aves Ostkantone V.o.G, vertreten durch Herrn Reuter hat ein sehr gutes und qualifiziertes Eingabeschreiben gegen die Bebauung eingereicht.


02. Januar 2017

Am 02.01.2017 ist im Grenzecho ein großer Bericht über das geplante Verstädterungsprojekt im Völkersberg und den öffentlichen Abend vom 29.12.2016 im Hergenrather Kulturzentrum erschienen. 

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GrenzEcho Bauunternehmer lachen sich ins
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23. Januar 2017

Am 23.01.2017 wurde im Grenzecho ein Bericht über das geplante Vorhaben im Völkersberg veröffentlicht. In diesem Bericht nimmt der Leiter des Naturschutzbundes Aves Ostkantone V.o.G., Herr Reuter zu dem Projekt Stellung.

Der BRF, Eupen berichtet im Radio am 2. Februar 2017 über die Ablehnung des Verstädterungsantrages der gemeinsamen Firma KS Bau und Hergenrather Eigenbau, Herr Gerd Steffens und Herr Daniel Steffens für den Völkersberg in Hergenrath. 

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Völkersberg Verstädterungsantragsablehung
Hier steht der Bericht des BRF Eupen vom 02.02.2017 zur Verfügung.
Kelmis_ Bauprojekt Völkersberg muss absp
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Linker Plan aus 2016 wurde durch die Administration abgelehnt


01. Februar 2017

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Grenzecho Bericht Völkersberg Projekt erstmal gestoppt
Hier können Sie den vollständigen Zeitungsbericht vom 2. Februar 2017 vom Grenzecho Eupen herunterladen.
VoÌ-lkersberg- Projekt vorerst gestoppt
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Völkersberg- Trinkwasser in Gefahr- Gren
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